Wichtige Hinweise (Pflichtangaben):
Allergodil® akut Augentropfen. Wirkstoff:
Azelastinhydrochlorid.
Anwendungsgebiete: Zur
Behandlung und Vorbeugung der
Symptome der saisonalen allergischen
Konjunktivitis (
Bindehautentzündung, bei Heuschnupfen) bei
Erwachsenen und
Kindern ab 4
Jahren sowie zur
Behandlung der
Symptome der ganzjährigen allergischen
Konjunktivitis bei
Erwachsenen und
Kindern ab 12
Jahren.
Warn-Hinweis: Enthält Benzalkoniumchlorid.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.Gebrauchsinformation
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der
Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergodil akut
AugentropfenWirkstoff:
AzelastinhydrochloridZusammensetzung
Arzneilich wirksamer
Bestandteil: 1 ml Lösung enthält 0,5 mg
Azelastinhydrochlorid. Ein
Tropfen von ca. 30 µl enthält 0,015 mg
Azelastinhydrochlorid.
Sonstige
Bestandteile:
Benzalkoniumchlorid, Natriumedetat, Hypromellose, Sorbitol-Lösung 70 %, Natriumhydroxid und Wasser für Injektionszwecke.
Darreichungsform und Inhalt
Originalpackung: Tropfflasche mit 6 ml Lösung (N1)
Stoff- oder Indikationsgruppe/Wirkungsweise
Antiallergikum
Pharmazeutischer Unternehmer
MEDA Pharma GmbH & Co. KG
Benzstraße 1
61352 Bad Homburg
Telefon (06172) 888-01
Telefax (06172) 888-2740
Anwendungsgebiete
Allergodil akut
Augentropfen werden angewendet zur
Behandlung und Vorbeugung der
Symptome saisonaler allergisch bedingter
Beschwerden der Augen (allergische
Bindehautentzündung, sog. allergische
Konjunktivitis, bei Heuschnupfen) bei
Erwachsenen und
Kindern ab 4
Jahren. (Saisonale
Allergien sind zum
Beispiel durch
Pollen von Bäumen oder Gräsern ausgelöste
Allergien, die zeitlich begrenzt auftreten.)
Allergodil akut
Augentropfen werden außerdem angewendet zur
Behandlung der
Symptome nicht-saisonaler (ganzjähriger) allergisch bedingter
Beschwerden der Augen (allergische
Bindehautentzündung, sog. allergische
Konjunktivitis) bei
Erwachsenen und
Kindern ab 12
Jahren. (Nicht-saisonale
Allergien sind zum
Beispiel durch Hausstaub, Tierhaare oder Schimmelpilze ausgelöste
Allergien, die das ganze Jahr über zeitlich unbegrenzt auftreten können.)
Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie
Allergodil akut
Augentropfen nicht anwenden?
Allergodil akut
Augentropfen dürfen bei nachgewiesener Überempfindlichkeit gegenüber dem arzneilich wirksamen
Bestandteil oder einem der Hilfsstoffe nicht angewendet
werden.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
In der Schwangerschaft sollte vor der
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen der Arzt befragt werden.
Da der Wirkstoff in geringem Ausmaß in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten
Allergodil akut
Augentropfen während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Was ist bei
Kindern zu berücksichtigen?
Saisonale allergische
Konjunktivitis (
Bindehautentzündung):
Allergodil akut
Augentropfen sollten bei
Kindern unter 4
Jahren nicht angewendet werden.
Nicht saisonale (ganzjährige) allergische
Konjunktivitis (
Bindehautentzündung):
Allergodil akut
Augentropfen sollten bei
Kindern unter 12
Jahren nicht angewendet werden.
Was ist bei älteren Menschen zu berücksichtigen?
Für ältere Patienten sind keine besonderen
Hinweise zu beachten.
Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung und Warnhinweise
Welche
Maßnahmen müssen bei der
Anwendung beachtet werden?
Allergodil akut
Augentropfen sind nicht zur
Behandlung von Infektionen am Auge geeignet.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker
- wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre
Symptome am Auge auf eine Allergie zurückzuführen sind.
Dies gilt insbesondere, wenn nur ein Auge betroffen ist, wenn die Sehkraft beeinträchtigt ist oder das Auge schmerzt und keine
Symptome an der Nase vorhanden sind.
- falls sich die
Symptome trotz
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen verschlimmern oder länger als 48 Stunden anhalten.
Während der
Behandlung mit
Allergodil akut
Augentropfen sollten keine
Kontaktlinsen getragen werden. Weiche
Kontaktlinsen werden durch das Konservierungsmittel
Benzalkoniumchlorid verfärbt.
Benzalkoniumchlorid kann Reizungen am Auge
hervorrufen.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit
Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es ist unwahrscheinlich, dass die leichte vorübergehende Reizerscheinung, die nach
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen auftreten kann, zu einer
Beeinträchtigung / Behinderung der Sicht führt. Falls dennoch eine vorübergehende
Beeinträchtigung der Sicht erfolgen sollte, ist die aktive Teilnahme am Straßenverkehr, das Bedienen von
Maschinen bzw. das Arbeiten ohne sicheren Halt solange zu vermeiden, bis die Sicht wieder klar ist.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel und Nahrungsmittel beeinflussen die Wirkung von
Allergodil akut
Augentropfen?
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und Nahrungsmitteln sind bisher nicht beobachtet worden.
Dosierungsanleitung, Art und Dauer der
AnwendungDie folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt
Allergodil akut
Augentropfen nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die
Anwendungsvorschriften, da
Allergodil akut
Augentropfen sonst nicht richtig wirken können!
Wieviel von
Allergodil akut
Augentropfen und wie oft sollten Sie
Allergodil akut
Augentropfen anwenden?
Soweit nicht anders verordnet, 2 x täglich (morgens und abends) je 1
Tropfen Allergodil akut
Augentropfen in jedes Auge einträufeln. Bei starken
Beschwerden kann diese Dosis bis auf 4 x täglich je 1
Tropfen pro Auge erhöht werden.
Saisonale allergische
Konjunktivitis (
Bindehautentzündung):
Für
Erwachsene und
Kinder ab 4
Jahren gilt die gleiche
Dosierung. Bei zu erwartendem Kontakt mit Allergenen sollten
Allergodil akut
Augentropfen vorbeugend vor Verlassen des Hauses angewendet werden.
Nicht saisonale (ganzjährige) allergische
Konjunktivitis (
Bindehautentzündung):
Für
Erwachsene und
Kinder ab 12
Jahren gilt die gleiche
Dosierung.
Wie sollten Sie
Allergodil akut
Augentropfen anwenden?
Nehmen Sie ein sauberes Papiertaschentuch und entfernen Sie die Tränenflüssigkeit vom unteren Lidrand. Schrauben Sie die
Flasche auf. Legen Sie den Kopf etwas zurück, ziehen Sie das Unterlid leicht vom Auge ab und träufeln Sie vorsichtig einen
Tropfen in den Bindehautsack. Achten Sie dabei darauf, dass die Tropferspitze das Auge nicht berührt.
Lassen Sie das untere Augenlid wieder los und pressen Sie vom Augenwinkel aus leicht gegen die Nase. Blinzeln Sie mehrmals langsam, um den
Tropfen über den Augapfel zu verteilen.
Entfernen Sie anschließend überschüssige
Augentropfen.
Wiederholen Sie den Vorgang für das andere Auge.
Wie lange sollten Sie
Allergodil akut
Augentropfen anwenden?
Sie sollten auch nach dem Abklingen der
Beschwerden die
Behandlung mit
Allergodil akut
Augentropfen so lange fortführen, wie Sie den allergisierenden Substanzen (z. B.
Pollen, Hausstaub) ausgesetzt sind.
Bei nicht saisonaler (perennialer) allergischer
Konjunktivitis sollte die ununterbrochene
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen auf maximal 6
Wochen begrenzt werden, weil die Sicherheit und Verträglichkeit des Arzneimittels in klinischen Studien nur bis zu
6
Wochen untersucht wurde. Eine
Anwendung über 6
Wochen hinaus darf auch bei saisonaler allergischer
Konjunktivitis nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Anwendungsfehler und Überdosierung
Was ist zu tun, wenn
Allergodil akut
Augentropfen in zu großen Mengen angewendet wurden?
Nach
Anwendung am Auge sind keine spezifischen Überdosierungsreaktionen bekannt und bei dieser Art der
Anwendung auch nicht zu erwarten.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig
Allergodil akut
Augentropfen angewendet oder eine
Anwendung vergessen haben?
Sollten Sie einmal die
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen vergessen haben, sind keine speziellen
Maßnahmen erforderlich. Setzen Sie die Therapie mit der gleichen
Dosierung zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort. Bei Bedarf können Sie
Allergodil akut
Augentropfen auch zwischen zwei vorgesehenen Zeitpunkten anwenden.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie die
Behandlung mit
Allergodil akut
Augentropfen unterbrechen oder vorzeitig beenden?
Die
Behandlung mit
Allergodil akut
Augentropfen sollte nach Möglichkeit regelmäßig bis zum Erreichen der Beschwerdefreiheit erfolgen.
Sollten Sie die
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen unterbrechen, so müssen Sie damit rechnen, dass sich bald wieder die typischen
Symptome Ihrer Erkrankung zeigen.
Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen auftreten?
Gelegentlich kommt es unmittelbar nach
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen vorübergehend zu leichten Reizerscheinungen (z. B. Brennen, Jucken, Tränen) am Auge.
Selten wird ein leicht bitterer substanzeigener
Geschmack wahrgenommen. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit!
Welche
Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Die genannten Nebenwirkungen klingen in der Regel rasch wieder ab. Besondere
Gegenmaßnahmen sind deshalb nicht zu ergreifen.
Sollten Sie nach der
Anwendung von
Allergodil akut
Augentropfen einen bitteren
Geschmack verspüren, so können Sie diesem mit einem alkoholfreien Getränk (z. B. Saft, Milch) entgegenwirken.
Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel sowie auf dem Etikett der
Flasche aufgedruckt.
Allergodil akut
Augentropfen sollen nach diesem Verfallsdatum nicht mehr verwendet werden.
Haltbarkeit nach Öffnung des Behältnisses oder nach Herstellung der gebrauchsfertigen Zubereitung
Verwenden Sie
Allergodil akut
Augentropfen innerhalb von 4
Wochen nach Anbruch.
Wie sind
Allergodil akut
Augentropfen aufzubewahren?
Keine besonderen
Hinweise erforderlich.
Arzneimittel sind für
Kinder unzugänglich aufzubewahren!
Stand der Information: März 2006
Quelle: Herstellerangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.