BALKIS SCHNUPFENSPRAY 10ml

PZN: 2487408
BALKIS Schnupfenspray

Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informa-tionen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sol-len. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

GEBRAUCHSINFORMATION

Balkis® Schnupfenspray
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid

Zusammensetzung
Arzneilich wirksame Bestandteile: 1 ml Nasenspray, Lösung enthält 1,0 mg Xylometazolinhydrochlorid; 0,2 mg Benzalko-niumchlorid. Ein Sprühstoß (^ ca. 0,084 ml Lösung) enthält ca. 0,084 mg Xylometazolinhydrochlorid und ca. 0,0168 mg Benzalkoniumchlorid. Sonstige Bestandteile: Natriummonohydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat, Natriumchlorid, Wasser.

Darreichungsform und Inhalt
Glasflasche à 10 ml Nasenspray, Lösung mit Feinstzerstäuber
Rhinologikum, Alpha-Sympathomimetikum

Xylometazolin hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch Schleimhaut-abschwellung

Pharmazeutischer Unternehmer:
DOLORGIET GmbH u. Co. KG
53757 St. Augustin/Bonn
Otto-von-Guericke-Straße 1
Telefon: 02241/317-0
Telefax: 02241/317 390

Anwendungsgebiete
- Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica), allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica).
Balkis® Schnupfenspray ist für Erwachsene und Schulkinder bestimmt.

Gegenanzeigen
Wann dürfen Sie Balkis® Schnupfenspray nicht anwenden?
Dieses Arzneimittel dürfen Sie nicht anwenden bei:
- Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile von Balkis® Schnupfen-spray,
- trockener Entzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung (Rhinitis sicca),
- Kleinkindern unter 6 Jahren.
Wegen des Gehalts an Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel darf Balkis® Schnupfenspray bei Überempfindlichkeit gegen diese Substanz nicht angewendet werden.

Wann dürfen Sie Balkis® Schnupfenspray erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt an-wenden?
Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Balkis® Schnupfenspray nur unter bestimm-ten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.
Dieses Arzneimittel darf nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden bei:
- Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden,
- erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom,
- schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, Hypertonie),
- Phäochromozytom,
- Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes).

Was muss in Schwangerschaft und Stillzeit beachtet werden?
Balkis® Schnupfenspray soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da unzureichende Untersuchungen über das ungeborene Kind vorliegen. Eine Anwen-dung in der Stillzeit sollte unterbleiben, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Langfristige Anwendung und Überdosierung, vor allem bei Kindern, sind zu vermeiden. Die Anwendung bei höherer Dosierung darf nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Schnupfen-Arzneimitteln kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
Patienten mit Glaukom, insbesondere Engwinkelglaukom, sollen vor Anwendung von Xylometazolin-Schnupfen-Arzneimitteln den Arzt befragen.

Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbei-ten ohne sicheren Halt beachten?
Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung von Balkis® Schnupfenspray sind Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen oder das Nervensystem nicht auszu-schließen. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Beachten Sie besonders, dass Al-kohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtern kann!

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung von Balkis® Schnupfenspray?
Bei gleichzeitiger Anwendung von Balkis® Schnupfenspray und bestimmten stim-mungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder tri-zyklische Antidepressiva) kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Balkis® Schnupfenspray nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Balkis® Schnupfenspray sonst nicht richtig wirken kann!
Empfohlene Dosierung und Anwendungszeiten nicht überschreiten.

Wie viel von Balkis® Schnupfenspray und wie oft sollten Sie Balkis® Schnupfenspray anwenden?
Soweit nicht anders verordnet, wird bei Erwachsenen und Schulkindern nach Bedarf bis zu 3-mal täglich je ein Sprühstoß Balkis® Schnupfenspray in jede Nasenöffnung eingebracht. Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der klinischen Wirkung.
Art der Anwendung:
Schutzkappe abnehmen. Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen bis zum Austreten eines gleichmäßigen Sprühne-bels. Bei weiterer Anwendung ist der Do-sierspray sofort gebrauchsfertig.
Die Sprühöffnung in das Nasenloch einfüh-ren, einmal pumpen und damit Balkis® Schnupfenspray in den Nasenraum ein-sprühen.
Hinweis: Es empfiehlt sich, vor Anwendung des Präparates die Nase gründlich zu schneuzen. Während des Sprühvorgangs leicht durch die Nase einatmen. Nach Be-nutzung Schutzkape wieder aufsetzen.

Wie lange sollten Sie Balkis® Schnupfenspray anwenden?
Xylometazolin-Schnupfenspray sollte nicht länger als 5 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.
Zur Anwendungsdauer bei Kindern sollte grundsätzlich der Arzt befragt werden.
Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Balkis® Schnupfenspray in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
In Folge einer Überdosierung oder versehentlichen oralen Aufnahme können folgende Wirkungen auftreten:
Pupillenerweiterung (Mydriasis), Übelkeit, Blaufärbung von Lippen (Zyanose), Fieber, Krämpfe, Herz-Kreislaufstörungen (Tachykardie, kardiale Arrhythmie, Herzstillstand, Hypertonie), Lungenfunktionsstörungen (Lungenödem, Atemstörungen), psychische Störungen.
Außerdem können Schläfrigkeit, Erniedrigung der Körpertemperatur, Verminderung der Herzfrequenz, schockähnlicher Blutdruckabfall, Aussetzen der Atmung und Koma eintreten.
Therapiemaßnahmen sind die Gabe medizinischer Kohle, Magenspülung oder Sauer-stoffbeatmung. Gegebenenfalls sind Bluthochdruck, Fieber und Krämpfe zu behandeln.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig von Balkis® Schnupfenspray ange-wendet haben?
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge, sondern führen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Nebenwirkungen
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Balkis® Schnupfenspray auftreten?
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufig-keitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig:
mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:
weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:
weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten:
weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:
1 Fall oder weniger von 10.000 Behandelten ein-schließlich Einzelfälle

Atemwege
Balkis® Schnupfenspray kann insbesondere bei empfindlichen Patienten vorüberge-hende leichte Reizerscheinungen (Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut) hervorrufen.
Häufig kann es nach Abklingen der Wirkung zu einer verstärkten Schleimhautschwel-lung (reaktive Hyperämie) kommen.
Längerer oder häufiger Gebrauch sowie höhere Dosierung von Balkis® Schnupfen-spray können zu Reizerscheinungen (Brennen oder Trockenheit der Schleimhaut) und verstärkter Schleimhautschwellung führen, die durch verstärkten Arzneimittelgebrauch verschlimmert werden (Rhinitis medicamentosa). Dieser Effekt kann schon nach 5-tägiger Behandlung auftreten und bei fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schleimhautschädigung mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) hervorrufen.

Nervensystem
Selten treten Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder auch Müdigkeit auf.

Herz und Kreislauf
Gelegentlich kommt es zu Wirkungen auf Herz und Kreislauf, wie z. B. Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Blutdruckanstieg.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des Arzneimittels
Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Haltbarkeit nach Öffnen des Behältnisses
Nach Anbruch sollte Balkis® Schnupfenspray aus hygienischen Gründen nicht länger als 6 Wochen verwendet werden.
Wie ist Balkis® Schnupfenspray aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Stand der Information: Februar 2003
Quelle: www.dolorgiet
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
BALKIS SCHNUPFENSPRAY (PZN: 2487408)
Hersteller:
DOLORGIET GmbH & Co. KG

Darreichungsform:
Nasenspray

Zuzahlungsbefreit:
Nein

Apothekenpflichtig:
Ja

Verschreibungspflichtig:
Nein

Verfügbarer Inhalt:
- 10 ml (PZN: 2487408)

Gruppe:
Augen, Nase & Ohren
Schlagwörter:

Schnupfenspray, Anwendung, Dosierung, Arzneimittel, Angaben, Nasenschleimhaut, Wirkungen, Bestandteile, Xylometazolinhydrochlorid, Kindern, Schnupfen, Wirkung, Stillzeit, Schwangerschaft, Kontrolle, Sprühstoß, Krämpfe, Kreislauffunktionen, Benzalkoniumchlorid, Maschinen, Arzneimitteln, Nasenspray, Reizerscheinungen, Patienten, Packung, Engwinkelglaukom, Fieber, Borkenbildung, Trockenheit, Eigenschaften

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