28 MINI Drag.

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PZN: 02710987

28 MINI Drag.

Dosierung und Anwendungshinweise

Frauen
1 Tablette
1-mal täglich
immer zur gleichen Tageszeit, im Abstand von 24 Stunden

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Einnahmezyklus: Täglich 1 Tablette für 28 aufeinanderfolgende Tage. Wenn die Filmtabletten einer Blisterpackung aufgebraucht sind, wird unmittelbar am nächsten Tag mit der ersten Filmtablette einer neuen Blisterpackung begonnen. Dieser Einnahmezyklus wird wiederholt, solange eine Empfängnisverhütung erwünscht ist.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bekannte oder vermutete Schwangerschaft
- Venöse thromboembolische Erkrankungen (Venenthrombose, Lungenembolie)
- Arterielle Erkrankungen
- Schlaganfall
- Herz-Kreislauf-Erkrankung
- Herzinfarkt
- Brustenge (Angina pectoris)
- Vorübergehende Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schwere Lebererkrankungen
- Lebertumore
- Bösartige geschlechtshormonabhängige Tumore
- Nicht abgeklärte vaginale Blutungen

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Blutungsstörungen
- Schmierblutungen
- Zwischenblutungen
- Ausbleibende Monatsblutung
- Depressive Verstimmungen
- Gestörtes sexuelles Verlangen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Nervosität
- Übelkeit
- Erbrechen
- Akne
- Brustschmerzen
- Brustspannen
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Infektion (vaginal, entzündlich)
- Verlängerte Monatsblutung
- Zwischenblutung
- Hormonbedingte fleckige Hautfärbung (Chloasma)
- Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Zusammensetzung

WirkstoffLevonorgestrel0,03 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser33 mg
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffSaccharose19,6 mg
HilfsstoffPovidon K90+
HilfsstoffMacrogol 6000+
HilfsstoffCalciumcarbonat+
HilfsstoffMontanglycolwachs+

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon).
Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.
Der Wirkstoff ist ein synthetisches Gestagen, das alleine oder in Kombination mit Ethinylestradiol zur Schwangerschaftsverhütung eingesetzt wird.
Als Einmalgabe wird der Wirkstoff als Notfallkontrazeptivum (Pille danach) eingesetzt.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.



Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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